Regionales Netzwerk

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Ein Bürgermeister ist auch erster Botschafter seiner Gemeinde

Viele Dinge in der Politik sind miteinander verflochten. Ich sehe es als meinen Auftrag an, mich auch dort einzubringen, wo Entscheidungen getroffen werden, die unsere Gemeinde beeinflussen. Manchmal fragen mich Bürger, ob ich das denn unbedingt auch noch machen muss. Meine Antwort ist ja, denn wer für Hammersbach das Beste erreichen will, braucht gute Beziehungen in die Region, braucht ein Netzwerk, um Entscheidungen beeinflussen zu können. Deshalb halte ich es für richtig, dass der Bürgermeister sich auch auf die Rolle des „Außenministers“ versteht.

 

Im Kreistag des Main-Kinzig-Kreises

Seit der letzten Legislaturperiode bin ich Mitglied des Kreistages im Main-Kinzig-Kreis. Auch jetzt bewerbe ich mich wieder um ein Mandat. Hier kann ich versuchen, Entscheidungen zu unseren Gunsten positiv zu beeinflussen oder auch wegweisende Projekte, wie den Breitbandausbau im Main-Kinzig-Kreis oder die Errichtung der Senioren-Dependance, mit zu unterstützen.

 

Im Regionalverband FrankfurtRheinMain

Mit einer gemeinsamen Flächennutzungsplanung soll die Region FrankfurtRheinMain als Gesamtes im Wettbewerb mit anderen Regionen gestärkt werden. So will es der Gesetzgeber. Die Gefahr ist, dass bei einer solchen Planung die Interessen von kleineren Gemeinden hinter denen von großen Städten zurückstecken müssen. Aus diesem Grund gilt eines meiner Engagements dem Regionalverband. Hier bin ich planungspolitischer Sprecher und stellvertretender Vorsitzender der SPD-Gruppe. Im Konzert der 75 Städte und Gemeinden ist die Gemeinde Hammersbach auch dadurch ein guter Begriff.

 

In der Regionalversammlung

Die Regionalversammlung hat 99 Mitglieder und ist Träger der Regionalplanung. Hier sind viele Landtagsabgeordnete, Landräte und Bürgermeister Mitglied. Ich leite den Ausschuss für Natur, Landwirtschaft und Forsten. Als studiertem Diplomingenieur für Forstwirtschaft macht es mir viel Freude, mein fachliches Wissen auf dieser Ebene einzubringen. Und natürlich achte ich auch hier darauf, dass Hammersbacher Interessen Berücksichtigung finden.

 

Im Verein Regionalparkroute Hohe Straße

Die Hohe Straße wurde als Regionalparkprojekt vor über 10 Jahren installiert. Heute führt die Hohe Straße Radfahrer und Wanderer von Bergen-Enkheim bis nach Büdingen. Bei uns in Hammersbach ist sie mit dem Limesradweg verknüpft. Um die Strecke attraktiv zu gestalten, wurden Rastmöglichkeiten, besondere Ausblicke, Leseecken und Spielmöglichkeiten für Kinder eingerichtet. Die Anliegerkommunen sind als Verein zusammengeschlossen und unterhalten diese Route. Von Beginn an habe ich dieses Projekt, damals noch in der Verwaltung, mitbegleitet. Deshalb ist es mir eine große Freude, Vorsitzender dieses Vereins zu sein und die weitere Entwicklung prägen zu können.

 

In der Naturlandstiftung im Main-Kinzig-Kreis

Die Naturlandstiftung im Main-Kinzig-Kreis pflegt und betreut mehr als 200 Biotope im gesamten Kreisgebiet, darunter auch in Hammersbach. Ich bin der Vorsitzende dieses Vereins, der mit rein ehrenamtlichen Strukturen die kreisweit bedeutendste Naturschutzorganisation ist. Durch dieses Engagement weiß ich, was auch mit relativ wenig Geld für den Naturschutz geleistet werden kann. Doch ohne Geld geht eben auch nichts. Deshalb ist der Verein Träger einer echten Stiftung, die das Ziel hat, mit den Zinsen des Stiftungskapitals die Pflege der Biotope „für die Ewigkeit“ zu sichern.

 

Im Verein Hessische Apfelwein- und Obstwiesenroute

Städte und Gemeinden, Keltereien, Gastronomie sowie Obst- und Gartenbauer haben 1997 die Hessische Apfelwein- und Obstwiesenroute im Main-Kinzig-Kreis gegründet. Die Natur und Landschaft zu erhalten, Gastronomie und Kelterei zusammen zu bringen und das Kulturgut zu pflegen, waren die Leitgedanken. Seit 10 Jahren bin ich als Vertreter der Gemeinden Vorsitzender des Vereins. Nicht zuletzt durch dieses Netzwerk konnten wir in den letzten Jahren viele Apfelbäume in unseren Hammersbacher Streuobstwiesen neu pflanzen. Und auf vielen interessanten Routen können sich unsere Bürger die Region erschließen.

 

Bei der EAM

Ein wichtiger Akteur der Energiewende werden die Betreiber der Stromnetze sein. Deshalb habe ich mich sowohl als Kreistagsabgeordneter wie auch als Bürgermeister intensiv um die Rekommunalisierung der alten EAM, die zwischenzeitlich zur E.ON Mitte gehörte, gekümmert. Heute ist die Gemeinde Hammersbach, wie auch der Main-Kinzig-Kreis und viele weitere hessische Kommunen, einer der Anteilseigner dieses ausschließlich in kommunaler Hand befindlichen Unternehmens. „Wir“ betreiben Stromnetze in vier Bundesländern. Als besonderen Vertrauensbeweis habe ich es empfunden, dass meine Kollegen im Main-Kinzig-Kreis mir anvertraut haben, unsere Interessen im Aufsichtsrat des Tochterunternehmens Energienetz-Mitte zu vertreten. Hier kann ich mich für unsere Belange in besonderem Maße einsetzen.