Ortsbildgestaltung

Ortsbilder sind keine Standbilder

Der Ort, in dem man lebt und sich wohlfühlt, braucht ein Gesicht. Deshalb liegen mir die Ortskerne so am Herzen. Die alten Ortskerne müssen Treffpunkte für Jung und Alt sein. Auch für junge Familien sollte es attraktiv sein, hier zu wohnen.

Die alte Bausubstanz braucht Schutz, wo es wert ist, sie zu bewahren. Denkmalsschutz ist wichtig. Aber die historischen Bauten kann man nur durch Nutzung erhalten. Sie müssen mit Leben erfüllt werden. Und dazu müssen wir bereit sein, auch Neues einzufügen. Ein Ortskern muss leben und darf nicht den Charakter eines Museums haben.

Das setzt Ideen und Investitionen voraus. Deshalb bin ich stolz darauf, dass es uns gelungen ist, wieder ins Dorferneuerungsprogramm aufgenommen zu werden. So konnten wir für den Ankauf der Grundstücke für unsere Seniorendependance „Haus Hammersbach“ und für das Projekt Martin-Luther-Haus beachtliche Zuschüsse bekommen. Auch für die Gestaltung des Martin-Luther-Platzes als zentraler Platz im Ortskern und für die Sanierung des Historischen Rathauses wurden uns Mittel bewilligt.

Die Gemeinde packt an und viele private Maßnahmen folgen, denn auch hier erleichtern es Zuschüsse, nötige Vorhaben umzusetzen.

Die Aufnahme ins Dorferneuerungsprogramm war kein Selbstläufer. Gemeinsam mit Ronneburg konnten wir als eine der ersten Kommunen in Hessen bereits zum zweiten Mal in dieses Förderprogramm aufgenommen werden. Darauf bin ich stolz!